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Der Wettbewerb zum frauen- und familienfreundlichsten Betrieb

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Taten statt Worte

Taten statt Worte versteht sich als Initiative zur Verbesserung der Chancen von Frauen in der Arbeitswelt. Die Situation der Frauen am Arbeitsmarkt soll verbessert und die Vereinbarkeit von Beruf, Karriere und Familie gefördert werden.

Die Initiative wurde von der steirischen Abgeordneten zum Nationalrat Ridi Steibl ins Leben gerufen und 1992 auch nach Wien geholt. Der Wettbewerb, der damals jährlich ausgeschrieben wurde, hat nach und nach alle Bundesländer "erobert", bis 1999 - auf Initiative der damaligen Staatssekretärin Christine Marek - für die Sieger der Länderwettbewerbe die Möglichkeit geschaffen wurde, auch auf Bundesebene für frauen- und familienfreundliche Maßnahmen ausgezeichnet zu werden.

Seither finden die Landeswettbewerbe alle zwei Jahre statt und in den Jahren dazwischen werden aus den jeweils drei Bestplatzierten der Landeswettbewerbe von einer ExpertInnenjury unter Vorsitz des BMFJ die Bundessieger ermittelt. Im Jahr 2010 ist diese Auszeichnung zu einem Staatspreis aufgewertet worden.

Der Landeswettbewerb Wien wird seit 1992 vom Club alpha als Wiener Regionalkomitee organisiert. Regionalverantwortliche für Wien ist seit Beginn BM a. D. Maria Rauch-Kallat, Kooperationspartner seit vielen Jahren die Wirtschaftskammer Wien und seit 2013 auch das Wirtschaftsblatt. Als Sponsoren konnten die Industriellenvereinigung, die Wiener Städtische u. a. gewonnen werden.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen kann beim Landeswettbewerb Wien jeder Betrieb bzw. jede Institution in Wien. Ausgenommen sind nur die Siegerbetriebe der letzten zwei Jahre.  Die teilnehmenden Betriebe werden in den Kategorien Großunternehmen (über 100 MA), Mittlere Unternehmen, Kleinunternehmen (bis 20 MA), Öffentliche Unternehmen, Non-Profit Unternehmen und - auch heuer wieder als Sonderpreis - Kleinstbetriebe getrennt bewertet.

Wie kann man teilnehmen?

Im  Frühling werden Fragebögen an über 10.000 Wiener Betriebe verschickt. Der  Fragebogen beinhaltet Fragen zu verschiedenen  Themenkreisen, wie z.B. dem Anteil von Frauen in Führungspositionen, flexible Arbeitszeitmodelle, Karenz und Wiedereinstieg, und andere für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie relevante Punkte. Er muss vollständig ausgefüllt bis spätestens  15. Juli 2015  an den Club alpha retourniert werden. Es gibt auch die Möglichkeit, den Fragebogen online unter www.familienfreundlichsterbetrieb.at auszufüllen. 

Was wird bewertet?

Eine genaue Beschreibung der Bewertungskriterien finden Sie unter dem Menüpunkt "Die Bewertung". Es kommt der Jury nicht so sehr darauf an, dass ein Unternehmen möglichst zu jedem der genannten Punkte innerbetrieblich etwas aufzuweisen hat, sondern vielmehr, dass einzelne Voraussetzungen zur Frauen- und Familienfreundlichkeit erfüllt sind und über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen. Wichtig ist einzig und allein der Einsatz, der zur Verbesserung der Situation für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen innerhalb eines Unternehmens eingebracht wird. Dabei wird auch auf die spezifische Situation von Klein- und Mittelbetrieben und deren finanzielle Möglichkeiten Rücksicht genommen.

Wie wird ausgewählt?

Alle eingetroffenen Fragebögen werden ausgewertet. In den Betrieben, die in die engere Wahl zur Nominierung kommen, erfolgt nach Voranmeldung ein "Lokalaugenschein", wobei auch einige Mitarbeiter/innen interviewt werden. Die endgültige Auswahl der Nominierten zum frauen- und familienfreundlichsten Betrieb in Wien und der Gewinner wird von einer unabhängigen Jury getroffen. Diese setzt sich aus Mitgliedern des Landeskomitees und der Kooperationspartner zusammen. Die Namen der Jury-Mitglieder werden veröffentlicht.