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Ausstellung

Geschichten in Schichten" | Marie TewaFrida-Kahlo_web

Portraits außergewöhnlicher Persönlichkeiten 

Seit drei Jahren arbeitet die Künstlerin an einem Portraitzyklus, der äußere Realität und subjektive Sichtweisen auf Schicksal, Lebensphasen, die eigene Seele berührendes, bereicherndes, Empfangenes und Vermutetes verbindet.

Verstärkt – vornehmlich bei Frauenportraits – durch subjektiv zugeordnete Lebewesen aus dem Meer, als Symbol des schöpferischen Prinzips, erzählen bis zu zehn Farbschichten – die sich überlagern,  miteinander verbinden und in sich verändern – teils zudeckend, teils öffnend oder zärtlich lasierend - Geschichten aus dem Leben der Portraitierten.

Schicht um Schicht, die sich über das reale Portrait legt, das jedem Betrachter zugänglich ist, verbinden sich Ereignisse, Augenblicke und Lebensphasen letztlich zu dem, was an Aussage im Moment der Künstlerin als richtig erscheint.

Es entsteht im Malprozess intensive Kommunikation, Verstehen, inneres Zwiegespräch und eine Nähe, die bei einer realen Begegnung schwer möglich wäre.

Jede Farbschicht drückt einen Lebensanteil aus, erzählt die Geschichten von Gefühlen Befindlichkeiten, Schmerz oder Freude.

Das Geschichtete ergibt ein subjektives Ganzes, oder eine Seite des Ganzen. Die sich verbindenden oder auch streng getrennten Schichten bewahren Geheimnisse und deuten sie zugleich an. Unsichtbares wird sichtbar und Sichtbares verbirgt sich.

Ein langer Malprozess, bei dem man nie allein ist – der höchste Konzentration  in der Maltechnik fordert – und den dargestellten Persönlichkeiten Respekt, Hinwendung und  Zuneigung zollt. Der Bilderzyklus „Geschichten in Schichten“ ist eine Hommage an das Leben, die Hoffnung, die Liebe und die Leidenschaft.

Eine  Ode an mutige, mächtige, außergewöhnliche Persönlichkeiten, die die Seele der Künstlerin berührt haben. Und er ist noch lange nicht fertig erzählt.

Marie-Tewa-1_webMARIE TEWA
Dipl. Grafikerin, freischaffende Malerin
Mitglied der Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs.

Geboren u aufgewachsen in Wien.
Lebt und arbeitet in Wien und dem Waldviertel.
Zu Hause auch in den Pueblos rund um Santa Fé , New Mexico. Nach intensiven Erfahrungen in ihrer „wahren Heimat“ ändert sie offiziell ihren Nachnamen in TEWA – einerseits  der Name einer Sprache der Natives, andererseits ein Stammesname, der Tradition mit neuen Wegen verbindet und Frauen besonders fördert.

Ort: Club alpha, 1010 Wien, Stubenbastei 12/14

Wann: Dienstag, 7. März 2017 - 19:00

Begrüßung: Eva Pisa
Zur Künstlerin sowie anschließende lesung aus Briefen und Tagebüchern von Frida Kahlo: Stephanie Prinzessin zu Fürstenberg

Anmeldung unter: clubalpha@alphafrauen.org

Zu besichtigen bis 31. März nach telefonischer Voranmeldung unter 01/513 48 00.