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Ausstellung

Wende.punkt3

Zur letzten Ausstellung unseres Wettbewerbs zum Thema „Wende.Punkt“ haben wir acht interessante  Künstlerinnen ausgewählt, die ihren ganz persönlichen Zugang zum Thema ansprechen:

Malgorzata Bujnicka
mistic-constellation-Burjnickageboren in Danzig, mit ausgezeichnetem Abschluss in performativer Bildhauerei (Akademie für bildende Kunst Wien), zusätzliche Studien in Design, Architektur & Enviroment, Auszeichnungen  wie den Herwig Zens Preis 2003, Stipendiatin in London, zahlreiche internationale Ausstellungen, Kunstfestivals.
„Ich beschäftige mich mit einem Frauenbild, das dem gängigen Frauenideal nicht entspricht; der Schwerpunkt in diesen Collagen handelt von Frauen, die vor einer Entscheidung stehen, ob sie weiter den vorgegebenen Weg gehen oder eine neue Richtung einschlagen wollen...ich thematisiere psychosomatische Körperereignisse in vielschichtigen Facetten...“
Fotocredit: Malgorzata Bujnicka "mystic coonstellation"

Birgit Fiedlerjaja-Fiedler
geboren in Hamburg, Studien der Innenarchitektur, Bildnerische Erziehung, Kinder-und Jugendpsychiatrie, zahlreiche internationale Auszeichnungen für Druckgrafik, artist-in-residence in China, vertreten durch „P.contemporary“- Galerie Michaela Seif, eigene Tiefdruck Werkstatt, internationale Ausstellungen u.a. in Kanada, Spanien, Frankreich, Druckgrafik Triennale Krakau-Istanbul-Wien.
„Meine Arbeiten entstehen als Ausdruck innerer Prozesse, aber auch durch Reflexionen von Begegnungen und des Zeitgeschehens. Die ausgewählten Drucke spiegeln Erlebnisse aus familiären und beruflichen Zusammenhängen, in denen es häufig um einschneidende Wendepunkt im Leben geht...“

Erika Halwax
Erika-SelbstportraitAbschluss an der Akademie für angewandte Kunst Wien, zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen.
„Die Selbstportraits werden so lange von Unklarheiten gereinigt, bis die endgültige Zeichnung erarbeitet ist und nur noch aus Linie besteht. Den Blick in den Spiegel erlebe ich als eine Art punktuelle Klausur, in der es still sein kann und zugleich sehr lebendig. Da ist das Ich, das sich mit seinen Gefühlen und Wünschen ausdrückt. Aber da ist auch eine Wahrnehmung, die es ermöglichen kann, bei schrittweiser Betrachtung von ausgestopften Vogelpräparaten dem Wechselspiel der Veränderungen standzuhalten.PUNKT. So ist es eine immer wiederkehrende WENDE zwischen Innen-und Außenwelt, von der selbst gewählten Einsamkeit zur Kommunikation...“

Dora Karáscony-Brenner
Mag.art (Linz, Prof.Riedl), Talenteförderpreis Textil OÖ, zahlreiche Auslandsaufenthalte, Zusammenarbeit mit Dora-Landkarteinternationalen Künstlern wie Franz West, Friedensreich Hundertwasser, internat. Ausstellungen in Textilkunst sowie Konzeption von Ausstellungsprojekten, u.a. Metropolis Berlin, Galerien in New York, Hamburg, Istanbul, Lodz, Wien.
„Meine bisherigen Arbeiten werden auch durch das Material definiert und in die Textilkunst eingeordnet. Ich färbe, webe, wickle, knüpfe...dies birgt viel Zeit in sich – Zeit die dann auch auf den Betrachter überfließt. In meinen neueren Arbeiten packe ich weniger Zeit in meine Objekte, habe es eiliger aufzuzeigen wie das ewige Thema MEIN/DEIN um sich greift; meine Titel nennen es direkt – mein Garten/ dein Garten – meine Objekte zeigen Zwischenstadien auf dem Weg von einer Position zu einer anderen – um es zu verdeutlichen, nehme ich zwei unterschiedliche Materialien.“

Eveline Lehner
Lehner-Keramik2Keramikerin und Objektkünstlerin aus dem Burgenland, beschäftigt sich seit 1980 mit dem Medium Ton, Ausstellungen im Inland und Ausland (Schweden, Kreta).
„Zuerst intensive Auseinandersetzung mit dem Handwerk und der Funktion in der Form, später wird der Prozess des Formens wichtiger. Das Wechselspiel zwischen geplanter Gestaltung und dem Hinhorchen auf das Material, ein Spiel in Heiterkeit und Ernst, das in den Objekten eingebrannt ist und auf jene Mitspieler wartet, die weder am Klang des Tons, noch am Leben vorbeieilen. Das Drehen – ist Ursprung des Entstehens, des Seins – es entspricht dem Leben, das Entwicklung kennzeichnet – alles entspricht einem ständigen Wandel, der Wendepunkt setzt eine Bewegung voraus, der Wendepunkt selbst ist nur ein Gedanke. Wendepunkt=Erkenntnis?“

Andrea Liebl
Mag.art., zahlreiche internationale Ausstellungen, Biennalen, Triennalen, Künstlersymposien.grubenschale-300-pt-2000-pixelbreite
„wenden heisst in diesem Fall, den KONTAKT.PUNKT zu spüren
* bei der Doppelschale MUKI zwischen den zwei Schalenteilen, einmal aussen, einmal innen, die Schalen können sich bewegen, nehmen sich Raum, es gibt Lösung.
* bei der GRUBENSCHALE ergibt sich zwischen der Erde und der gebrannten Erde im Grubenbrand der KONTAKT.PUNKT – der ist eingebrannt in den Boden; im Raum dazwischen hat das Feuer transformativ gearbeitet – WENDE.PUNKT ist Raum, Energie, Feuer...“

Marina Seiller-Nedkoff
Windhauch2Diplom akademische Malerin, Studienaufenthalte in Florenz, Paris, Mitglied Künstlerhaus, zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Belgien, Schweiz, Russland, China, USA, Gemeinschaftsarbeiten mit Schriftstellern wie György Sebstyen, Buchillustrationen.
„Alle Bilder stellen Situationen eines Wendepunktes oder eines möglichen Wendepunktes dar, es hängt aber immer von der Person ab, ob sie das wahrnehmen möchte oder nicht.“

Brigitte Thonhauser-Merk
künstlerische Ausbildung in zahlreichen Sommerakademien und Seminaren, Master in Romanistik, Bachelor inThonhauser2 Kunstgeschichte, rege Ausstellungstätigkeit (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Israel, China) zahlreiche französische Preise und Auszeichnungen, Mitglied bei Kunstvereinen wie Artistes Indépendants Paris mit regelmäßiger Teilnahme im Grand Palais.
„Im Bild Wendepunkt1 scheinen die einzelnen Strahlensegmente wie Kompassnadeln ihre Ausrichtung erst zu suchen – synonym für das Suchen der Menschen nach einem Weg, einem Wendepunkt in ihrem Leben.“

Eva Pisa

Die Vernissage wird begleitet durch Weinbau Ernst Triebaumer – ET
Unser  wichtigster Grundsatz ist die Gesunderhaltung des Bodens, eine elementare Voraussetzung für harmonische und bekömmliche Weine. Dies wird u.a. erreicht durch Humusaufbau, Erosionsschutz, vollflächige Begrünung, Aufbau von Hecken, Herstellung von Holzkohle (Terra Preta) und Reduktion der Überfahrten auf ein Minimum. Ein Hauptaugenmerk liegt seit einigen Jahren auf der ganzjährigen Beweidung der Weingärten mit Schafen, worin wir europaweit Vorreiter sind. Unsere Reben gedeihen in einem vielfältig vitalen Gefüge, auf der Basis artenreich begrünter Böden. Über eine selektive Handlese vom Stock weg ernten wir unsere kleinbeerigen, in sich konzentrierten Trauben. So können wir uns im Keller bei all unseren Weinen mit Eingriffen fast gänzlich zurücknehmen, was unserem Zugang der natürlichen Weinwerdung entspricht.

1.Platz1Weingut Ernst Triebaumer
Raiffeisenstraße 9
7071 Rust


office@triebaumer.com
www.triebaumer.com

Ort: Club alpha, 1010 Wien, Stubenbastei 12/14

Wann: Dienstag, 7. Juni 2016 - 19:00

Begrüßung: Eva Pisa
Einführende Worte: Dr. Doris Hotz, Kulturhistorikerin

Anmeldung unter: clubalpha@alphafrauen.org

Zu besichtigen bis Ende August, während der Bürozeiten mo-do 9-15h und fr 9-12h, sowie nach telefonischer Vereinbarung 01/ 513 48 00.