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Herz der Finsternis

Joseph Conrad
Herz der Finsternis

 

Format: Hörspiel
Genre: Literatur

1 CDs  /  14,95 €*

Sprecher: Hans Gerd Kübel, Bernd Rumpf

Regie: Frederik Ribell

Produktion: Österreichischer Rundfunk
978-3-86717-109-0
60 Min.

Der Hörverlag

 

"Der Mensch ist ein bösartiges Tier": Dies erfährt Kapitän Malow, als er mit seiner Mannschaft auf dem Flusslauf des Kongo immer tiefer in die Wildnis vordringt. Er trifft dort auf den brutalen Elfenbeinhändler Kurtz, der seinen Distrikt mit erbarmungsloser Skrupellosigkeit ausbeutet. Der berühmte Abenteuerroman, welcher schon Regisseur Francis Ford Coppola als Vorlage für seinen legendären Kinofilm Apocalypse Now diente, inspirierte Michael Köhlmeier zu einer einzigartigen Hörspielinszenierung. Er entführt den Hörer auf die düstere und gefährliche Fahrt über den Kongo. Untermalt mit atmosphärischen, afrikanischen Klängen wird sie zum Sinnbild für den Blick in die Abgründe der eigenen Seele.

 

""Die Gesellschaft ist ihrem Wesen nach kriminell, sonst würde sie nicht existieren", schreibt Joseph Conrad, und wenige seiner Geschichten ziehen so unentrinnbar ins Dunkel."

DIE ZEIT

"Der sparsame Einsatz von musikalischen Mitteln, der Verzicht auf weitere Effekte und die überzeugenden Stimmen der Sprecher lassen diese Bearbeitung von "Herz der Finsternis" zu einem hörenswerten Ereignis werden."

LITERATURHAUS ÖSTERREICH

 

Rezension:

Bereits das Buch war fesselnd und nicht mehr aus der Hand zu legen. Das Thema unter die Haut gehend. Es ist immer schwierig ein wirklich gutes Buch zu verfilmen oder zu vertonen - in diesem Fall ist es allerdings wirklich gut gelungen. Hut ab!

 

Über den Autor des Buches:

Joseph Conrad Geboren am 3.12.1857 bei Berditschew in der südpolnischen Ukraine, gestorben am 3.8.1924 in Bishopsbourne, begraben auf dem Stadtfriedhof von Canterbury. Seine polnische Heimat besetzten die Russen, seine Eltern waren tot. Nichts hielt Józef Teodor Konrad Korzeniowski, wie er eigentlich hieß, in Krakau zurück. Mit 17 heuerte er in Marseille auf der >Mont Blanc< an, vier Jahre später wechselte er, ohne ein Wort Englisch zu sprechen, zur britischen Handelsmarine. Er wurde englischer Staatsbürger, als Kapitän befuhr er die Meere Südamerikas und des Fernen Ostens, bis eine Expedition in den Kongo seine Gesundheit ruinierte und ihn 1894 zwang, seinen Dienst zu quittieren. Seinen ersten Roman begann er auf den letzten, unbedruckten Seiten eines Exemplars von >Madame Bovary<. Das Meer war »seine ganze Welt und die Handelsflotte seine einzige Heimat« gewesen, nun wurde es die englische Sprache, die er zeitlebens mit starkem polnischem Akzent sprach, als deren unübertroffener Stilist er jedoch gilt.
Im Winter 1889 nahm Conrad das Angebot einer belgischen Handelsfirma an, einen Flussdampfer auf dem Kongo zu führen, und verbrachte knapp acht Monate in Afrika. Nach seinen Aufzeichnungen zu schließen, haben seine Erlebnisse in der belgischen Kolonie ihn tief geprägt und zu einer kritischen Haltung gegenüber den Aktivitäten der Weißen in Afrika geführt. Viele seiner Erfahrungen sind in die Erzählung Das Herz der Finsternis eingeflossen, die Conrad in nur zwei Monaten im Winter 1898/99 niederschrieb.

 

Vielen Dank für die Unterstützung des Verlages und die Bereitstellung von Information und Bildmaterial.

Mag. Barbara Schildknecht

24.05.2008 14:20

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