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Kinder brauchen Wurzeln

Kinder brauchen Wurzeln: Neue Perspektiven für eine gelingende Entwicklung

Autor: Karl Gebauer, Gerald Hüther


Taschenbuch: 216 Seiten

Verlag: Walter-Verlag

ISBN-10: 3530401242

ISBN-13: 978-3530401240

 

 

Sichere emotionale Bindungen sind Voraussetzung für die Entwicklung sozial kompetenter Kinder - so dieser innovative Beitrag hochkarätiger Autoren zur Erziehungsdebatte. "Bäume brauchen Wurzeln, das weiß jedes Kind. Auch Kinder brauchen feste Wurzeln, offenbar wissen das nicht alle Eltern, auch nicht alle Erzieher oder gar alle Bildungspolitiker.
Die Wurzeln, mit denen sich Kinder fest im Erdreich verankern und ihre Nährstoffe aufnehmen, sind sichere emotionale Beziehungen zu denjenigen Menschen, bei denen sie aufwachsen. Wenn sich diese sicheren Bindungen nicht entwickeln können, bleiben auch ihre Äste, Blätter und Früchte nur eine Kümmerversion dessen, was daraus hätte werden können" so Karl Gebauer und Gerald Hüther.
In diesem innovativen Beitrag zur Erziehungsdebatte werden fundiert die entscheidenden Ursachen für auffälliges, selbstbezogenes Verhalten, für Gewalt und Aggressivität bei Kindern und Jugendlichen, für Lernprobleme und viele psychische Störungen aufgezeigt sowie auch Lösungswege präsentiert.

 

Einige namhafte Doktoren haben Beiträge zu diesem Thema gestellt. Untersucht werden die Ursachen, warum in der heutigen Zeit so viele Kinder Probleme mit sich und in der Gesellschaft haben. Gebauer und Hüther suchen die Ursachen vor allem in den ersten Lebensmonaten und bei dem Verhalten und der Erziehung der Eltern. Dass diese oft selbst nicht weiter wissen, da sie selbst Opfer dieser Bindungs- und Beziehungslosigkeit sind, wird hier nicht Rechnung getragen. Trotz allem ist dieses Buch sehr informativ und ist gerade in der heutigen Zeit aktueller denn je.

 

Karl Gebauer war Leiter der Leineberg Schule in Göttingen. Er arbeitet und publiziert seit vielen Jahren zu aktuellen Fragen der Pädagogik.

 

Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

 

Vielen Dank für die Unterstützung des Walter-Verlags und die Bereitstellung von Information und Bildmaterial. Christina Burget

09.01.2011 18:30

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