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Mittwoch, 25. Jänner 2012 - 19:00 - Club alpha

Im Gespräch mit Desirée Treichl-Stürgkh - Ballmutter des Opernballs

Moderation: Maria Rauch-Kallat

Die Tradition des Opernballs führt zurück in die Zeit von 1814/15 - der Zeit des Wiener Kongresses. An dieses politische Ereignis anschließend veranstalten die Künstler der Hof- oder Tanzveranstaltungen. "Der Kongress tanzt" ist bis heute ein geflügeltes Wort.

Ein Opernball am heutigen Standort fand erstmals als Hofopern-Soirée am 11. Dezember 1877 statt. Die beiden Weltkriege waren "nur" eine Pause in der Opernball Tradition: Bereits am 29. Jänner 1921 fand die erste Opernredoute der Ersten Republik statt. Am 9. Februar 1956 wurde er erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder veranstaltet. Eine weitere Unterbrechung fand 1991 auf Grund des Golfkriegs statt, weil man die Sicherheit der zahlreichen in- und ausländischen (Staats)-Gäste nicht garantieren konnte. Seit 1956 wird dieser Ball von "zarter" Frauenhand straff und zeitgerecht organisiert. Seit 2008 ist es unser Gast an diesem Abend Desirée Treichl-Stürgkh. Im Gespräch mit Maria RAuch-Kallat wird sie uns erzählen, wie sie die Organisatorin dieses wichtigen und großen Balles geworden ist.

Wie bewältitgt sie die ganzen Vorbereitungen, wie groß ist diese Verantwortung und was hat sich dadurch in ihrem Leben verändert? Durch den Ball ist Desirée Treichl-Stürgkh eine Person des öffentlichen Lebens, sehr bekannt mit allen Vor- und Nachteilen. Wo sind die Grenzen, oder wo setzt sie sie? Wer ist wirklich der Chef/die Chefin? Und last, but not least: Warum macht man so etwas unentgeltich?

 



25.01.2012 10:15

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