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Dienstag, 21. Februar 2017 - 19:00 - Club alpha

Im Gespräch mit Arlette Leupold-Löwenthal
alpha-Frauen im Fokus

Moderation: Eszter Dorner-Brader

alpha Frauen sind ein Schwarm bunter Vögel, Arlette ist eine von diesen.

Ausgezeichnet ist sie durch ihre Geburt als Flüchtlingskind in Kairo, ihrer jüdischen Religion, das Umfeld, in dem sie aufwuchs und ihren Lebensweg.Mit 10 Jahren kam sie nach Österreich, dank ihres Vaters, einem Patrioten, der während der Kriegszeit eine Bewegung „Free Austrian Movement“ begründet hatte.

Das erste Jahr in der Volksschule ohne Deutschkenntnisse verlief Tränen-, das Gymnasium im angesehenen BRG Rahlgasse erfolgreich. Arlette war immer politisch engagiert,  schon damals als Klassen- und Schülervertreterin.
Vom Berufswunsch, Ärztin zu werden abgehalten, hat es einer gewissen Zeit gebraucht, bis das richtige Studium gefunden wurde. Ein postgraduate Studium am IHS folgte und wurde mit der Herausgabe des ersten in Österreich hergestellten „Wahlhandbuchs“ beendet.
Danach folgte die Zeit des Ehe und- Familienlebens mit drei Kindern.
 
Ihr etwas verworrener Berufsweg begann mit dem Gefühl nicht mehr im Rahmen „ehelicher Beistandspflichten“ ihrem Ehemann, Prof. Dr. Harald Leupold-Löwenthal nicht honoriert, bloß als „Abschreibposten“ dienen zu wollen und führte direkt zum Feminismus dieser Zeit, der alle Lebensbereiche von Frauen (und Männern) berührte.

Einst ein etwas eigenwilliges, braves Kind und Schülerin wurde sie eine wache, etwas aufmüpfige Beamtin.
1979 wurde Johanna Dohnal Frauenstaatssekretärin im Bundeskanzleramt und durch sie erhielt Arlette mit Gleichgesinnten die Gelegenheit, die Theorie der Frauenemanzipation in die Praxis umzusetzen.

Schon bei den ersten Alphaveranstaltungen fungierte Arlette oft als Referentin oder Moderatorin, wenn es um die Rechte und die Sache der Frauen ging. Dieses glühende Engagement hat sie bis heute erhalten und teilt sie mit ihrer Tochter und Enkelin.
Entzündet hat sich dieses Engagement an der Vorstellung, dass es Aufgabe der Politik sei, mehr Gerechtigkeit zwischen den Menschen zu ermöglichen und herzustellen. So hat sie auch ihre Tätigkeit in der Volksanwaltschaft, ein Kontrollorgan des Parlaments über die öffentliche Verwaltung, verstanden und ausgeübt.

Arlette Leupold


Dr. Arlette Leupold-Löwenthal
Geboren 1937 in Kairo/Ägypten, Studium der Politikwissenschaft in Wien, Paris und London, Postgraduate Lehrgang im Institut für Höhere Studien in Wien. Seit 1976 war sie im öffentlichen Dienst, seit 1983 in der Volksanwaltschaft tätig.
Seit 2003 in Pension, Ombudsfrau des Maimonides-Zentrums in Wien
alpha-Frau der „ersten Stunde“ (1988),  Delegierte zur Euopäischen Frauenlobby, drei erwachsene Kinder und begeisterte Großmutter von2 1/2 Enkelkindern (eines ist im Werden).


Dienstag, 21. Februar 2017 - 19:00 - Club alpha
30.12.2016 22:37

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