Die Farbe ist weiblich

Vernissage

 

Dienstag, 05.09.2017

19:00, Club alpha

Adresse: 1010 Wien, Stubenbastei 12/14, 2. Stock

Moderatorin: Eva Pisa

Referentin: Mag.a Sophia Hansal | Rezitation und Vorstellung der Künstlerinnen: Alma Hasun

Die Farbe ist weiblich

„die Farbe ist weiblich“ ist eine bewusst kontrovers formulierte Pointe, ein Wortspiel.
Zum einen ist „die Farbe“ grammatikalisch tatsächlich mit dem weiblichen Artikel versehen, zum anderen ist diese Behauptung auch eine Anspielung darauf, dass Farbe – als ein wesentliches Ausdrucksmittel in der Kunst – durchaus auch aus einer weiblichen Perspektive, nämlich der einer Künstlerin, wahrgenommen werden kann und sollte!
„Farbe bekennen“ ist ein Aufruf zum Mut ,die Wahrheit zu sagen und zu Authentizität! In diesem Sinne ist Farbe unsere Stimme und das fertige Werk unser Statement.
Doch Farbe sprengt diesen Rahmen! „Die Farbe ist weiblich“ ist auch ein Aufruf zur Großzügigkeit, nicht in Schablonen zu denken und danach zu bewerten.
Die Farbe ist weiblich und sie ist bunt, weiß und schwarz, strahlend oder gedämpft, rein oder gemischt und vieles mehr!
In dieser Ausstellung ist sie unsere Stimme – die von Roswitha Klein und Eva Hasun.

Eva Hasun „verwoben“
Eva Hasun hat in ihren Bildern den Gedanken des Netzwerkes aufgegriffen und weitergesponnen. Das Thema des füreinander Einstehens, der Freundschaft und Solidarität, und umgekehrt die Idee Teil eines großen Ganzen zu sein, beleuchtet bzw. „ermalt“ sie mit der ihr eigenen dem Symbolismus nahestehenden Malweise.
Nicht der erste Eindruck, sondern erst der zweite oder dritte Blick erschließen den Betrachtenden unerwartete Tiefen und lassen sie ihree ganz persönlichen Inhalte finden.
Eva Hasun wurde in Wien geboren und arbeitete als Fachärztin bevor sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Sie war Studentin von Christian Ludwig Attersee, Adi Holzer, Gerhard Almbauer u.v.a. und hatte Einzelausstellungen im In-und Ausland.
www.evahasun.wordpress.com 

Zu Roswitha Klein „Weibsbilder“
Wenn rot für die Liebe steht, blau für die Treue, grün für Hoffnung und gelb für Eifersucht – alles weibliche Attribute – dann ist klar: die Farbe ist weiblich. Männliches schwarz/weiß geht gar nicht – Frauen spielen mit Zwischentönen – nur so wird das Leben bunter. Dieses farbige Dasein möchte ich in meinen „Weibsbildern“ dokumentieren, das Wortspiel Weib – Bild erforschen. In den Arbeiten der französischen Fotografin Sarah Moon habe ich dazu Inspiration gefunden – sie versprühen Ästhetik, in der „anders sein“ und Authentizität im Vordergrund stehen.
Roswitha Klein war nach dem Studium für Modedesign als Porzellan – und Modedesignerin tätig, sowie als Modejournalistin u.a. für ELLE, und betreibt eine Boutique.
Aus Liebe zur Malerei absolvierte sie Ausbildungen bei namhaften Künstlern wie Korab, Hoke, Almbauer, Voka, Attersee; zahlreiche Ausstellungen, permanente Präsentation in der Ringstrassengalerie.
www.roswitha-klein.com 
 

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