Der holistische Mensch | Wir sind mehr als die Summe unserer Organe

 

Dienstag, 23.04.2019

19:00, club alpha

Adresse: Stubenbastei 12/14, 1010 Wien

Moderatorin: Maria Rauch-Kallat

Referentinnen: Johannes Huber

Der holistische Mensch | Wir sind mehr als die Summe unserer Organe

Professor Huber erklärt auf wissenschaftlicher Basis leicht verständlich, warum wir mehr sind, als wir denken, warum Heilung aus anderen Quellen kommen kann, als wir bisher wussten, und warum ein Leben vor der Geburt und nach dem Tod wissenschaftlich denkbar ist.

Gefragt, was er unter einem holistischen Menschen versteht, gab Johannes Huber dem „Kurier“ am 28.12.2018 folgende Antwort: „ Wir entdecken immer mehr Verbindungen zwischen den Organen in unserem Körper, aber auch Verbindungen mit der Umwelt. Ein Beispiel sind Zusammenhänge zwischen Osteoporose und Diabetes. Der Knochen bildet das Hormon Osteokalcin – konkret die Zellen, die den Knochen aufbauen. Gleichzeitig kommuniziert dieses Hormon auch mit der Bauchspeicheldrüse und ist dafür verantwortlich, wieviel Insulin sie bildet. Bei Osteoporose – Knochenschwund – wird weniger Osteokalcin produziert, damit bekommt die Bauchspeicheldrüse zu wenig Impulse, Insulin herzustellen.“

Und auf die Schulmedizin angesprochen: „Die Schulmedizin ist die größte Erfolgsstory der vergangenen zwei Jahrhunderte. Aber viele Schulmediziner denken nach wie vor nur in einzelnen Organen – also zum Beispiel dort der Knochenspezialist, hier der Diabetologe. Und das ist wahrscheinlich – neben dem Zeitmangel – ein Grund, warum viele Patienten von der Schulmedizin enttäuscht sind und sich Alternativmethoden zuwenden. Aber als Mediziner, der Verantwortung für die Patienten hat, darf man den Boden der Schulmedizin – die Naturgesetze und die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien – nie verlassen.“

 

Johannes Huber
„Der holistische Mensch – Wir sind mehr als
die Summe unserer Organe“
ISBN: 978-3990012307
336 Seiten
€ 24,90

 

 

 

 

 

 

 

 

Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber
1946 in Bruck an der Leitha, NÖ, geboren, studierte Theologie und Medizin.
Von 1973 bis 1983 war er persönlicher Sekretär von Kardinal Franz
König. Er war langjähriger Abteilungsleiter für gynäkologische Endokrinologie
an der AKH-Frauenklinik in Wien, heute ist er emeritiert. Huber ist
Träger des Silbernen Verdienstkreuzes der Stadt Wien.
Er war auch Mitglied des obersten Sanitätsrates und bis 2007 Vorsitzender
der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt.

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