Im Gespräch mit Sabine Fellner

 

Donnerstag, 03.05.2018

19:00, Club alpha

Adresse: 1010 Wien, Stubenbastei 12/14, 2. Stock

Moderatorin: Monika Posch

Referentin: Sabine Fellner

Im Gespräch mit Sabine Fellner

Es war eine der faszinierendsten Ausstellungen im Unteren Belvedere:
„Die Kunst des Alters!“ Liebevoll und doch kritisch wurde hier der Blick auf das Alter - und dessen Wandel – gerichtet, wie ihn Künstlerinnen und Künstler in den letzten hundert Jahren wahrgenommen haben.

Wer die Ausstellung versäumt hat – sehr traurig! – kann den Katalog nachlesen oder in den Club alpha kommen und im Gespräch mit Kuratorin Sabine Fellner nachfühlen, wie unterschiedlich der Zugang zum Älterwerden in der Kunst war und noch immer ist.

Der Zugang zu den Themen ist das, was die Diskussion mit Sabine Fellner so spannend macht. Die Kunsthistorikerin und Historikerin hat nicht nur eine Reihe von Büchern verfasst, die einen ungewohnten Blick auf Themen und Zeiten werfen
(z.B.: „Morphium, Canabis und Kokain - Medizin und Rezepte des Kaiserhauses“; gemeinsam mit Katrin Unterreiner) sondern auch als Kuratorin wichtige und  erfolgreiche Ausstellungen gestaltet. Hier eine kleine, aber feine Auswahl:

2012 „Der nackte Mann“ LENTOS Kunstmuseum Linz
2015 „Rabenmütter“ LENTOS Kunstmuseum Linz (nominiert für den art-Kuratorenpreis 2016)
2016 „Die bessere Hälfte. Jüdische Künstlerinnen bis 1938“ Jüdischens
Museum in Wien (Hans-und-Lea-Grundig-Preis 2017 Im September 2018 wird im Austrian Cultural Forum in New York die Ausstellung „Women Now“ zu sehen sein,
im Jänner 2019 die Ausstellung „Stadt der Frauen - Künstlerinnen in Wien 1900 bis 1938“ wieder im Unteren Belvedere in Wien.

Leider wird Kunst immer wieder nur als schmückendes Beiwerk unseres Lebens betrachtet, dabei ist es ein wesentlicher Teil des Daseins - Sabine Fellner kann es eindrucksvoll darüber erzählen!

                                                                                                              Monika Posch


Dr.in Sabine U. Fellner
Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien und in Paris an der Sorbonne. Nach dem Studium Mitarbeit bei zahlreichen Ausstellungen, 1989-1993 als Kuratorin im Österreichischen Tabakmuseum tätig. Seit 1994 freie Autorin und Kuratorin, Beschäftigung mit gesellschaftspolitisch aktuellen Themen.
Zahlreiche Publikationen zum Thema Alltagskultur und zur österreichischen Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

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