Im Gespräch mit Veronica Kaup-Hasler

"Kultur für eine Metropole!"

 

Dienstag, 12.03.2019

19:00, Club alpha

Adresse: 1010 Wien, Stubenbastei 12/14, 2. Stock

Moderatorin: Maria Rauch-Kallat

Referentinnen: Veronica Kaup-Hasler

Im Gespräch mit Veronica Kaup-Hasler

Foto: David Bohmann
 

Mit Veronica Kaup-Hasler holte sich Bürgermeister Ludwig eine Frau in sein Wiener Regierungsteam, die sich  als Dramaturgin und Kulturmanagerin, vor allem aber als langjährige Intendantin des Festivals „steirischer herbst“, einen Namen gemacht hat.

Als amtsführende Stadträtin ist sie nun seit Mai 2018 nicht nur für Kulturpolitik und -förderung zuständig, sondern auch für Bereiche wie die Denkmalpflege, das Archiv- und Bibliothekswesen, die Museen der Stadt Wien sowie die Stadtarchäologie. 

 

Veronica Kaup-Hasler  wurde 1968 in Dresden als Tochter einer ostdeutschen Sängerin und eines österreichischen Schauspielers geboren. 1970 kam die Familie aus der DDR nach Wien. Nach der Matura begann Kaup-Hasler mit dem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Politikwissenschaft und Ethnologie an der Universität Wien, das sie im Jahr 1993 im Fach Theaterwissenschaft abschloss.

 

Nach einem Engagement als Dramaturgin am Theater Basel arbeitete Veronica Kaup-Hasler  von 1995 bis 2001 bei den Wiener Festwochen als Dramaturgin und ab 1998 als künstlerische Mitarbeiterin von Schauspieldirektor Luc Bondy. Neben dieser Tätigkeit war sie auch Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste .

Von 2001 bis 2004 leitete sie das in Hannover und Braunschweig alle zwei Jahre stattfindende Festival „Theaterformen. Ende September 2004 wurde Kaup-Hasler zur Intendantin des Festivals  steirischer herbst bestellt, das sie von 2006 bis 2017 leitete.

 

Einen ersten Erfolg konnte die Stadträtin bereits erzielen: Der Budgetvoranschlag 2019 für ihr Ressort sieht gegenüber dem Vorjahr eine beträchtliche Erhöhung vor, von der zwar ein Großteil in die Umgestaltung des Wien-Museums fließen wird, aber ein Plus gibt es beinahe in allen Bereichen wie z. B. für die bildenden Künste, den Film, für die darstellende Kunst oder auch die Festwochen. Darüber hinaus sollen zusätzliche Geldmittel für die Grätzlkultur, das zeitgenössische Musikschaffen, die Kunstvermittlung und die Stärkung der freien Szene verwendet werden.

 

Die Erwartungen an die „Chefin“ des  Wiener Kunst- und Kulturbereichs sind groß, die Herausforderungen und Probleme zahlreich. Ob es sich nun um die Zukunft des Volkstheaters, die Vereinigten Bühnen Wien oder die prekäre Situation von Kunstschaffenden handelt, - dringenden Handlungsbedarf gibt es für Veronica Kaup-Hasler genug,

 

Wir freuen uns schon auf einen informativen Abend , zu dem wir Sie herzlich einladen.

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