Vernissage | Maja Poganik & Irena Racek

Rückkehr in die archaische Landschaft

 

Dienstag, 04.12.2018

19:00, Club alpha

Adresse: 1010 Wien, Stubenbastei 12/14, 2. Stock

Begrüßung: Eva Pisa

Künstlerinnen: Maja Pogacnik | Irena Racek

Vernissage | Maja Poganik & Irena Racek

 "Rückkehr in die archaische Landschaft"

Ein steinzeitliches Relikt aus Mitteleuropa, längst in der Ackererde eingeebnet, eine geheimnisvolle etruskische Steinnekropole,  von der Vegetation überwuchert oder andere stummen Zeugen der menschlichen Vergänglichkeit wie auch die pure Essenz und Schwingung der Landschaft sind für beide Künstlerinnen zu einer Chiffre für den selbst gestellten Auftrag geworden. So bewegen sie sich auf einem Grund, der nicht fest ist, und der dennoch trägt - im räumlichen wie im geistigen Sinn. Ein eindrucksvoller und inspirierender Dialog zwischen zwei slawischen Künstlerinnen, die ausschließlich mit Naturmaterialien arbeiten.

Maja Pogačnik´s künstlerische Arbeit ist ganz der Natur, der Landschaft und der Erde gewidmet. Sie lädt uns in eine sensible, schon fast vergessene Welt ein, in der wir wieder die Urelemente Wasser, Erde, Feuer und Luft und das Verflechten fortwährender Wandlung erfahren können. Das Spiel zwischen dem Unbeweglichen und Veränderlichen, dem Licht und Schatten wie dem Materiellen und Feinstofflichen lässt uns das Ursprüngliche und Essenzielle erahnen.

 Maja Pogačnik, Maga. art., geboren in Slowenien, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien Gebrauchsgrafik. In Seminaren und im Institut "Raum und Mensch" in Österreich lernte sie Geomantie und in München Kunsttherapie.

Seit 1989 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Die Anfänge ihrer Malerei sind  von kalligrafischer Malerei gekennzeichnet, bis sie begann, sich mit Naturpigmenten,  mit Rauminstallationen, LandArt und Wandgestaltung auseinander zu setzen.

Seit 1992  stellt sie international aus und beteiligt sich an verschiedenen Kunstsymposien, geomantischen und künstlerischen Projekten.

www.majapogacnik.eu



Irena Ráček, geboren 1948 in der Slowakei, emigrierte 1968 nach Wien und lebt seit 1977 in Sitzendorf/Schmida.
1973 - 1992 veröffentlichte sie zahlreiche Kinderbücher in Japan, Österreich, der Schweiz und Tschechien.
2001 erhielt sie den Würdigungspreis des Landes Niederösterreich für grenzüberschreitende Projekte und 2009 den Titel Professorin.
Mit ihren Bildern möchte die Künstlerin zeigen, dass wir immer noch, seit Alters her
und bis zum Ende der Welt, eingebunden sind in das Werden und Vergehen der Natur
und daraus geistige, religiöse und künstlerische Kraft schöpfen.
Indem sie für die Herstellung ihrer Malfarben verschiedene Erden von archaischen
Fundorten verwendet, unterstreicht sie die Aura des Mystisch - Authentischen ihrer
Arbeiten.
www.irena-racek.at

 

 

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